Textlayout: Was Autoren beachten sollten - Gastbeitrag von Buchprofi Erik Kinting

 

Erik Kinting arbeitet bereits seit Jahren erfolgreich mit Autoren
zusammen und hat inzwischen über 500 Buchveröffentlichungen betreut. Er bietet Autoren eine Rundum-Betreuung und unterstützt sie in den Bereichen Korrektorat, Lektorat, Grafik und eBook-Konvertierung. Erik Kinting ist Teil der epubli-Buchprofis.

 

Sobald die Textkorrekturen erledigt sind, beginnt der eigentliche Buchsatz. Jetzt werden unter anderem Format, Schriftart und -größe sowie das Layout der Überschriften festgelegt. Berücksichtigen Sie dabei stets Proportionen: Wenn Sie das Taschenbuchformat wählen, sollte die Schriftgröße etwas kleiner sein als zum Beispiel bei einem DIN A5-Format, damit sich der Text in der Zeile noch gut verteilen kann. Sonst kommt es trotz Silbentrennung zu größeren Lücken zwischen den Worten. Für das Taschenbuchformat eignet sich zum Beispiel eine Times New Roman 11 Punkt, wohingegen bei einem DIN A5-Format die Schriftgröße einen Punkt größer gesetzt werden kann. Als Zeilenabstand hat sich ein Wert von etwa 120 Prozent bewährt. Legen Sie das geplante Druckformat möglichst schon am Anfang fest, dann müssen Sie Bilder, Tabellen und andere Grafiken später nicht anpassen. Haben Sie das spätere Layout bereits beim Schreiben im Blick, aber versuchen Sie nicht, den Text optisch schon zu verschönern. Wenn später das Format oder die Schrift geändert wird, passt alles nicht mehr. Der Text sollte ohne Einschränkung mit jedem Format funktionieren, also kein manuelles Verschieben der Überschriften oder manuelle Trennungen.

 

Achten Sie darauf, dass Sie Leerzeilen mit Returns erzeugen. Wenn im Dokument voreingestellt ist, dass hinter einem Absatz automatisch ein Abstand eingefügt wird, wird das leicht übersehen. Nehmen Sie diese Abstände am besten raus.

Verschieben Sie nichts mit Leerzeichen, verwenden Sie stattdessen die Funktionen des Absatzlayouts.

Formatieren Sie die Überschriften korrekt, dann lässt sich ein automatisches Inhaltsverzeichnis erstellen und die Konvertierung in ein eBook-Format klappt besser.

Aktivieren Sie die automatische Silbentrennung. Achten Sie darauf, dass der Text in der richtigen Sprache formatiert ist, damit dies funktioniert.

Achten Sie darauf, dass alle Zeilen denselben Zeilenabstand haben, damit die Höhe der letzten Zeile nicht schwankt.

Wenn Sie Absatzeinzüge verwenden, dann nur bei Absätzen, die nicht auf eine Leerzeile oder Überschrift folgen. Der Einzug sollte nicht länger sein als die Zeile hoch ist.

Der Gastbeitrag “Textlayout: Was Autoren beachten sollten” von Buchprofi Erik Kinting ist in unserem kostenlosen Whitepaper zum Thema “Buch gestalten” erschienen. Das Whitepaper können Sie sich hier gratis herunterladen:

 

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22.01.2019 zuletzt geändert am: 09.04.2019 • epubli
Kategorien: Inspiration, Schreibtipps,
Tags: Buchgestaltung, Gastbeitrag,