Monitoring - Die eigene Überwachung im Netz

Genauso wichtig wie die Planung Ihrer Social Media-Aktivitäten ist die Überwachung dieser Kanäle, auch Monitoring genannt. Nur wenn Sie wissen, wer Ihre Fans sind, was diese denken und über Sie sagen, können Sie Ihren Content optimieren, auf die Wünsche Ihrer Fans eingehen und die Leserbindung stärken. Dazu dienen in erster Linie die klassischen Monitoring-Tools für Social Media. Monitoring können Sie weiterhin auch dazu nutzen, um Ihre Konkurrenz zu beobachten und aktuelle Trend-Themen zu identifizieren.

Monitoring-Tools für Social Media

Viele Plattformen wie Facebook und Pinterest bieten bereits eigene kostenfreie Analyse-Tools an, die Sie dazu nutzen können, mehr über Ihre Fans zu erfahren. Oftmals wird Ihnen dabei gezeigt, wie viele Fans Sie in einem bestimmten Zeitraum dazu gewinnen konnten, deren Interaktionen mit Ihrem Social Media-Profil, aber auch soziodemografische Daten wie Alter, Geschlecht und Herkunftsort bzw. -land. Inzwischen existieren zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Monitoring-Tools, z. B. Radian6, sysomos und socialmetrix. Die kostenfreien Monitoring-Varianten bieten bereits sehr viele Möglichkeiten zur Analyse und werden auch im professionellem Bereich genutzt. Es gibt Tools, die nur auf eine Plattform ausgerichtet sind oder gleich einen Überblick über mehrere Accounts geben. Je nach Anzahl von Ihnen bespielter Plattformen, werfen Sie einen Blick auf die verschiedenen Monitoring-Tools und probieren Sie diese aus. So werden Sie feststellen, welches Ihren Anforderungen genügt und für Sie einfach zu handhaben ist.

Monitoring zur Konkurrenzbeobachtung

Einige Monitoring-Tools wie quintly oder Social Bench erlauben es nicht nur Ihre eigenen Kanäle zu überprüfen, sondern auch die der Konkurrenz bzw. Best Practice-Beispielen. Werfen Sie also unter dem Motto “von den Besten lernen” auch einen Blick auf die Social Media-Aktivitäten von anderen Autoren, um zu sehen, was gut funktioniert und was nicht. Vergleichen Sie Ihre Leistungsmerkmale mit denen der Konkurrenz (sog. Benchmarking) und nutzen Sie gewonnene Erkenntnisse, um Ihren Content und Ihren eigenen Redaktionsplan zu optimieren.

Monitoring zum Aufspüren von Trends

Das Monitoring muss sich nicht nur auf das Überwachen von Social Media-Kanälen beschränken. Sie können ebenso das aktuelle Geschehen verfolgen, indem Sie beispielsweise einen oder mehrere Google Alerts zu Themen, Schlüsselwörtern etc. einrichten, die inhaltlich zu Ihnen und Ihren Büchern in Verbindung stehen. So werden Sie regelmäßig per E-Mail benachrichtigt, wenn das Thema im Internet erscheint. Entflammt zum Beispiel eine Diskussion über ein Thema, auf dem Sie Experte sind, können Sie dies nutzen, um Ihr Wissen in die Diskussion mit einzubringen.

Eine andere Möglichkeit ist das Teilen relevanter, aktueller Neuigkeiten, die Sie mithilfe des Monitorings identifiziert haben, auf Ihren Social Media-Präsenzen. So können Sie aktuelle Trends und Themen aufgreifen und Aufmerksamkeit und Reichweite gewinnen.

 

Quellen: onlinemarketing-praxis.de, pr-journal.de


14.07.2014 zuletzt geändert am: 08.11.2018 • Christin Haftmann
Kategorien: Marketing, Online Marketing, vermarkten,
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