10 Tipps von epubli Autoren zum Thema "Buch gestalten"

Der erste Eindruck ist bei Büchern besonders wichtig. Buchcover und -gestaltung können uns in unserer Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Unsere erfolgreichsten Autoren verraten Ihnen ihre Geheimtipps rund ums Thema “Buchgestaltung”. So gelingt auch Ihnen der perfekte erste Eindruck mit Ihrem Buch.

So gelingt Ihnen das perfekt gestaltete Buch

Empfehlungen von und für Autoren.

Ich messe dem Cover eine so hohe Bedeutung bei, dass ich sage: Von dessen Gestaltung sollten Autoren die Finger lassen. Um auf diesem Sektor etwas Gutes zu produzieren, braucht man ein Fachwissen und Designkenntnisse, die ein Autor nicht hat. Auch hier gilt es, den Nerv der jeweiligen Zielgruppe zu treffen. Wenn das gelingen soll, muss man sich mit der Wirkung von Farben, Bildern und nicht zuletzt Typografie bestens auskennen. Bestens heißt auch, auf dem aktuellen Stand zu sein. Das Cover ist schließlich die allererste Begegnung potentieller Leser mit unserer Geschichte. Und bei dieser – meistens sehr kurzen und flüchtigen – Begegnung muss so viel Eindruck gemacht werden, dass man auf eine gemeinsame Zeit mit diesem Buch gehörig Lust bekommt.
Andreas Klaene, Autor von Till Türmer und die Angst vor dem Tod

Ein gutes Buchcover wirft Fragen auf. Im Grunde ist es eine Ein-Blick-Story mit offenem Ende. Der Leser muss das Cover sehen und wissen wollen, was dahinter steckt. Außerdem sollte er auf Anhieb einordnen können, ob das Buch in sein Beuteschema passt. Er muss sozusagen bereits beim Betrachten fühlen können, was ihn im besten Fall erwartet.
Saskia Calden, Autorin von Der stille Feind

Ein gutes Cover muss professionell und ansprechend gestaltet sein. Darüber hinaus sollte es halten, was es verspricht. Keine Mogelpackungen! Für mich komplimentiert ein gutes Cover auf kreative Art den Inhalt. Meine klare Empfehlung an andere Autorinnen und Autoren: Sucht euch einen passenden Designer zur dauerhaften Zusammenarbeit. Viele Selfpublisher vernachlässigen das Cover und schustern es unprofessionell selbst zusammen, um Geld zu sparen. (Mit Ausnahme der wenigen Schreiberlinge, die sich mit Grafik-Design beschäftigen und tatsächlich großartige Cover eigens für ihre Werke basteln – da bin ich immer neidisch!) Das finde ich sehr schade und an falscher Stelle gespart. Eine gute Geschichte hat ein gutes Cover verdient. Was nicht nur meine persönliche Meinung ist, sondern auch die der breiten Leserschaft: Es ist statistisch erwiesen, dass das Cover zu den wichtigsten Marketing-Instrumenten gehört. Ein schlechtes, unprofessionelles Cover verringert die Verkaufschancen ungemein.
Nora Bendzko, Autorin der Galgenmärchen-Reihe

Ob jemanden ein Cover anspricht, ist letztlich eine sehr individuelle Sache. Aus eigener Erfahrung kann ich aber jedenfalls empfehlen, das Cover von jemandem professionell gestalten zu lassen. Ich habe mich da – allerdings nicht gleich am Anfang – an einen der epubli-Experten gewandt, der vor allem das Schriftbild geändert hat, was dann doch deutlich besser aussah als meine Kreation.
Vincent Rahder, Autor von Sommernacht in Kissingen

Ein gutes Buchcover mit einem ansprechenden Klappentext sollte neugierig machen auf den Inhalt und zum Kauf verführen. Es zahlt sich aus, wenn man das Cover und möglichst auch den Buchsatz von einem Profi gestalten lässt, sofern die finanziellen Mittel das zulassen. Das Buch des Selfpublishers sollte sich nicht von einem Verlagsbuch unterscheiden.
Rita Roth, Autorin von Sanddornküsse & Meer

Die Cover meiner „Dorf“-Bücher habe ich selbst gestaltet, weil es mir viel Spaß macht, und sie scheinen gut anzukommen. Aber eigentlich kann ich das keinem empfehlen. Die wenigsten Autoren sind gute Gestalter, es lohnt sich eigentlich immer, einen Profi damit zu beauftragen.
Karl Olsberg, Autor der Minecraft-Romanreihe Das Dorf

Ein gutes Buchcover muss nicht farbig, muss nicht bluttriefend, muss überhaupt keinen Richtlinien oder gar einem Trend folgen. Ein gutes Cover muss ein Hingucker sein – und zum Buchinhalt passen. Und es sollte von jemandem entwickelt werden, der sein Handwerk versteht. Also einem professionellen Grafiker
Martin Krist, Autor der Henry Frei-Thriller

Ein gutes Buchcover muss originell sein! Man sollte sich nicht zu sehr nach dem richten, was auf dem Markt gerade angesagt ist, denn wenn ich einen Blick auf einen x-beliebigen Büchertisch in einem Buchladen werfe, fällt nur das Besondere auf. Besonders zu sein, erfordert aber Mut, man muss als Erster etwas machen, was sich bisher noch niemand getraut hat. Das brauchen wir viel viel häufiger!
Andreas Winkelmann, Autor des Thrillers Der Schlot

Auch hier: No Rules. Es gibt so viele tolle Cover, die mich ansprechen, die sind alle ganz unterschiedlich. Das können grafische Cover sein mit tollen Text-Layouts, tolle Portrait-Fotos des Autors oder total kitschige Cover mit Schmetterlingen und Herzchen. Ich mag Cover, wo man merkt, dass sich da wirklich jemand Gedanken gemacht hat, sich Mühe gibt, einen tollen Effekt zu erzielen, und das nicht nur einfach nur nach Schema F. zusammen gezimmert ist.
Jana Falkenberg, Autorin von Liebe, Sex und andere Katastrophen

Da ich Autor bin lege ich bei Büchern und journalistischen Texten vor allem viel Wert auf Titel bzw. Headline. Die sollte einladen, neugierig machen und vielleicht ein Rätsel aufgeben. Und gut klingen.
Jörg Böckem, Autor von Lass mich die Nacht überleben

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05.02.2019 zuletzt geändert am: 05.02.2019 • epubli
Kategorien: Inspiration,
Tags: Buchcover, Buchgestaltung, Design,